Now: Texas

Weg aus miami

Seit meinem letzten Blogeintrag sind jetzt schon über zwei Wochen vergangen, und in dieser Zeit habe ich mich schon recht weit nach Westen fortbewegt. Zunächst musste ich aber mit dem Zug ewig lannge nach Norden fahren, nach Raleigh,North Carolina. Dort bin ich eigentlich nur vorbeigekommen, weil ich dort  umsteigen musste, da aus Miami nur zwei Züge aus fahren. Da aber die Fahrt von Miami nach Raleigh alleine schon 21 Stunden braucht (zuzüglich etwa zwei Stunden Verspätung) und ich dann nicht direkt weiter fahren wollte. Ich habe also um auch etwas zu sehen von Nort Carolina dort drei Tage verbracht, die sehr schön waren. Die Stadt war im Zentrum recht dicht, mit Hochhäusern und Büros, und die Wohngebiete nur wenige Minuten zu Fuß entfernt. Das machte eine Erkundung der Stadt auf eigene Faust, und ohne Auto möglich, was mir sehr entgegenkam. Gepaart mit dem Südstaatenflair und dem guten Essen in der Stadt ist Raleigh auf jeden Fall den Stop wert gewesen.

 

 

New orleans

New Orleans, direkt am Mississippi
New Orleans, direkt am Mississippi

Von Raleigh bin ich mit einem Umsteigen, und sieben Stunden Aufenthalt in Greensboro, die ich wegen des Gewitters, das über der Stadt fast die gesamte Zeit gewütet hat, vollständig im Bahnhof, immerhin mit  flottem Internet, verbracht habe. 

Die Zugfahrt nach New Orleans verlief dann abgesehen von dem hübschen Sonnenuntergang über der Bucht recht angenehm. 


New Orleans war als Reiseziel ein äußerst interessantes. Die Stadt hat neben interessanten Stadtviertel, wie Bywater, viel gute Musik und gutes Essen. In dem French Quarter direkt am  Mississippi gibt es von den beiden Dingen zu Hauf.

Dort reihen sich Jazzclubs und Restaurants mit Creolischer und Cajun Küchen aneinander. Insgesamt ist Mississippi, abgesehen von dem überaus feuchtheißen Wetter, das mit um die 33°C-35°C und Luftfeuchtigkeit um 90% enorm anstrengend ist, ein klasse Reiseziel und auf jeden Fall eine Reise wert.

Sonnenuntergang über der Bucht
Sonnenuntergang über der Bucht
Leckeres Essen an jeder Ecke
Leckeres Essen an jeder Ecke

hOUSTON

Hochhäuser und Kultur im Museumdistrict in Houston
Hochhäuser und Kultur im Museumdistrict in Houston

Von New Orleans ging es für mich weiter nach Westen, nach Texas. Genaugenommen führte es mich zunächst in die viertgrößte Stadt der USA, nach Houston.


An den Buffalo Bayou River gebaut, und von den Sümpfen abgetrotz reckt sich ganz im Süden der USA diese Metropole mit Hochhäusern und Parkhäusern dem Himmel entgegen.


Houston ist aber nicht nur eine durch Öl reich und groß gewordene Stadt, was man an den vielen Autos und großen Pickup-Trucks sieht,  sondern anders als man es erwartet äußerst kulltiviert, und besitzt viele erstklassige Museen, und hochkarätige Theater und Konzertsäle. 


Zudem gibt es in Houston sehr viele Krankenhäuser und andere medizinsche Einrichtungen,sowie mit Midtown einen jungen und aufstrebeden Stadtteil.


Houston hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es dort ebenfalls sehr heiß und humid war, ein besonderes Highlight in und um Houston ist das Lyndon B. Johnson Spacecenter, von dem aus nicht nur die Apollo Missionen, und die Mondlandung kontrolliert wurden, sondern auch heute noch wissentschaftliche Arbeit und Forschung betrieben wird. 


Das Kontrollzentrum aus dem die Apollomissionen und die Mondlandung kontrolliert wurden.
Das Kontrollzentrum aus dem die Apollomissionen und die Mondlandung kontrolliert wurden.

Und dann: San Antonio

Von Houston aus ging es wieder mit dem Zug weiter nach Westen, diesmal nach San Antonio, am San Antonio River. 

Von der wundervollen Stadt San Antonio berichte werde ich in wenigen Tagen berichten, einerseits, da dieser Eintrag jetzt schon viel zu lang ist, und andereseits, weil ich in wenigen Stunden, etwa gegen 2:00 (morgens) in den Zug steige um weiter nach Westen, nach Los Angeles in Kalifornien zu fahren.  
Damit verabschiede ich mich, und verspreche hiermit feierlich, nicht mehr ganz so viel Lücken zwischen den Beiträgen zu lassen.

Wer auch zwischen den Beiträgen etwas von mir sehen  will kann ja immer mal wieder auf meiner Flickr-Seite vorbeischauen, wo ich mit etwas besserer Häufigkeit Bilder von meiner Reise poste. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0