Das Glas ist halb voll!

Und die andere Hälfte war köstlich!

Airbus A-380 am Frankfurter Flughafen
Airbus A-380 am Frankfurter Flughafen

Das stand zumindest auf vielen der Jucy-Mietwagen, die genau wie ich durch Neusseland fuhren.

Und das trifft gerade auf mich zu. Ich bin gerade auf der hälfte meiner Reise, ab jetzt liegt weniger vor mir als hinter mir, der größere Teil ist überstanden, auch wenn das absolut das falsche Wort für dieses Erlebnis ist. Die letzten vier Monate waren ganz sicher die ereignisreichsten meines Lebens und bis jetzt die wohl besten! 

In dieser rückblickend gesehen wirklich langen Zeit habe ich sehr viel erlebt, gesehen und getan.

Es war zwar nicht meine allererste Flugreise, nichtmal meine erste Interkontinentalreise (sondern die zweite), aber es war für mich das erste mal, alleine, also nicht in einer Gruppe, nicht mit der Familie oder Freunden, sondern wirklich alleine zu reisen, und das nicht ins Sauerland, oder in die Eifel, sondern um die Welt. Dieses leise nagende Gefühl der Beklemmung, das sich kurz vor der Reise ein wenig eingenistet hatte löste sich aber schon nach wenigen Tage, nach der Ankunft in Miami, wo ich die ersten paar Taage auf der langen Reise verbrachte. 

Regenbogen auf O'ahu
Regenbogen auf O'ahu

Und seitdem bin ich von dem äußersten Südostender USA nach Westen, bis nach San Francisco, nach Hawaii, nach Neuseeland, Fiji, und jetzt Australien ganz schön rumgekommen, und habe mir unterwegs viel Zeit gelassen, Zeit, um die Umgebung unvoreingenommen zu erkunden, um mir die Gegend anzusehen, die Städte, die Menschenn um die Welt zu sehen, die man sonst nur aus dem Internet und dem Fernsehen kennt.  Nicht immer habe ich da ausschließlich schönes gesehen, aber das Unschöne ist eben der Teil, den man nie erzählt bekommt, den man selbst erleben muss. 

War es das wert? 

Lohnt sich eine solche Reise überhaupt? 

Für mich kann ich diese Frage nur mit Ja beantworten. Schon jetzt habe ich so  viele Orte auf der Welt gesehen, an die ich ohne diese Reise nie gekommen wäre, die einfach von aussen betrachtet es nicht wert sind den Aufwand auf sich zu nehmen, und gerade dort ist es besonders schön. Einerseits, weil es nicht von großen nicht erfüllbaren Erwartungen überschattet ist, andererseits, weil doch besonders das Unbekannte spannend ist. 

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